Archiv des Autors: JR

Interrails 50. Geburtstag 2022

Meine Interrail-Artikelserie, die ich ursprünglich im Jahr 2010 zum 25. Jahrestag meiner ersten Interrailreise 1985 veröffentlicht habe, hat ein Update erfahren – ein paar mehr Erinnerungen und viele neue, d.h. eigentlich ziemlich alte Bilder sind dazugekommen.

Warum gerade jetzt? Interrail – oder besser gesagt das gleichnamige Ticket – feiert im Jahr 2022 seinen 50. Geburtstag. Und ich feire ein bisschen mit!

Um zu den Artikeln zu gelangen klickt auf einer der drei Links, auf eines der drei Tickets oder auf eine drei selbst gezeichneten Karten.

Neben den Texten und Bildern auf den hier verlinkten Reiseblog-Seiten gibt es mich auch zu hören: Im Podcast Abenteuer Eisenbahn, den Markus Wetterauer für den MDR produziert, geht es in der Folge Europa entdecken – 50 Jahre Interrail auch um Interrails runden Geburtstag.

Interrail Ticket 1985

Interrail Ticket 1985

Interrail Ticket 1986

Interrail Ticket 1986

Interrail Ticket 1988

Interrail Ticket 1988

Interrail Karte 1985

Interrail Karte 1985

Interrail Karte 1986

Interrail Karte 1986

Interrail Karte 1988

Interrail Karte 1988

Die Konkurrenz (2)

Was fällt einem zu Afrika ein?

Armut, Korruption, Krieg, Malaria. Nicht gerade positiv besetzte Begriffe. Und in vielen Teilen – wie oft wenn man verallgemeinert – auch noch falsch. Klar, es gibt die genannten Dinge in Afrika (und übrigens nicht nur dort!), aber es gibt auch viele Teile in Afrika, für die diese Dinge nicht gelten.

Was fällt einem noch zu Afrika ein?

Grandiose Landschaften, unbekannte Kulturen, wilde Tiere. Natürlich ist auch das pauschalisiert. Aber für mich als Reisender sind es die Dinge, die mich locken – ohne dass man die oben erwähnten Dinge verdrängen darf.

Und das Gefühl, dass man mit den grandiosen Landschaften und den wilden Tieren fast allein ist. Ein Gefühl, das man in vielen anderen Teilen der Welt gar nicht mehr kennt (ich will nicht auf den Massentourismus schimpfen, denn ich weiß sehr wohl, dass genau ich Teil dieses Massentourismus bin).

Mit diesem Gefühl ging es im Oktober 2018 auf eine Reise ins südliche Afrika. Die Victoriafälle – mit Besuchen auf der simbabwischen und der sambischen Seite sowie aus der Luft – als eines der landschaftlichen Höhepunkte Afrikas schlechthin. Dazu die tierreichen Nationalparks Hwange in Simbabwe, Chobe in Botswana und Mosi-oa-Tunya in Sambia. Zum Abschluss der Malawisee. Grandiose Landschaften und wilde Tiere!

Und wenn mit den nachfolgenden Bildern auch der Eindruck aufkommt, in den Nationalparks geht es zu wie im städtischen Zoo am Sonntagnachmittag, so stimmt dieser Eindruck meistens gar nicht. Nur im botswanischen Chobe National Park – aus dem alle Bilder auf dieser Seite stammen – sammelten sich an manchen Orten die Safarifahrzeuge und -boote. Schließlich wollen alle die Löwen und Leoparden sehen. Oder die riesige Büffelherde am Ufer des Chobe River. Und die meisten Wildtiere sehen aus das auch völlig gelassen, sie scheinen gelernt zu haben, dass von den Menschen mit den Kameras und Ferngläsern vor den Köpfen keine Gefahr ausgeht.

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park

Chobe National Park